PAARBERATUNG BERLIN
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Hinter den Kulissen - Paarblog

Ich und Ich = Paar

 

Eigentlich ist es kein Wunder, dass Paare Probleme miteinander bekommen. Oft haben wir ja schon Probleme mit uns allein. Das klingt ein wenig paradox, vielleicht auch etwas lustig, aber es ist etwas Wahres daran, meine ich.

 

Manchmal kommen Paare zu mir, wo bspw. einer der beiden erzählt, dass er in den letzten Jahren eigentlich nur funktioniert habe. Im Job war Stress, Kinder wurden erzogen, vielleicht wurde ein Haus gebaut, sie selbst haben alles gemacht, was nötig war, mehr aber nicht. Manchmal erzählt jemand, er habe schon gar nicht mehr mitgekriegt, was er eigentlich anhatte oder wie er aussah - das Leben war auf Autopilot geschaltet. Und wer will schon gern mit einem Roboter zusammen leben? 

 

Erst, wenn dann einer der Beiden in einer Partnerschaft sagt: "Halt mal, hier läuft irgendetwas schief. Ich will mehr, Interesse, Gefühle, Begehren, Leidenschaft, Austausch, Lebendigkeit, auf jeden Fall anders, vielleicht auch wieder so, wie es früher mal war." oder wenn einer der beiden eine Affäre beginnt, einen Seitensprung begeht, ihn später entweder beichtet oder es herauskommt, ist Schluss mit Autopilot. 

 

Dann, endlich, zwingt uns das Leben respektive der Partner, wirklich zu reagieren, wieder zu leben, sich als Person zu zeigen. Insofern hilft es, wenn wenigstens einer der Partner mitkriegt, hier läuft etwas schief, an dieses Thema müssen wir ran, wenn wir unsere Beziehung retten wollen.

 

Oft beginnt tatsächlich ein Paarproblem mit uns selbst: wir sind nicht mehr achtsam für unser eigenes Leben, verdrängen unsere Wünsche, leben nur noch für die Arbeit, verpuppen uns, w i r  haben vielleicht ein Problem mit unserem Ego, sind fürchterlich eifersüchtig, weil auch wir vielleicht jemand Anderen außerhalb der Beziehung begehren, lassen wir als Reaktion dem Anderen keinen Spielraum und übertragen dann unsere Themen auf den Partner oder stellen unsere ganze Beziehung in Frage.

 

Und das ist gut so. Denn alle Probleme, die wir wahrnehmen, an uns selbst, dem Anderen, mit dem wir leben und an unserer Beziehung, fordern uns, sie anzuschauen, nicht unter den Teppich zu kehren, sondern sie herauszuholen, buchstäblich ins Licht. Nur dann können wir wirklich leben und anfangen, unsere Probleme zu beackern und versuchen, so zu leben, wie wir es  w ü n s c h e n. Und vielleicht auch mal wieder zu fragen: WAS wünsche ich eigentlich?

 

Dafür brauchen wir Mut, nicht nur, uns unseren eigenen Gefühlen und Bedürfnissen zu stellen, jenseits aller vorgestellten Klischees, sondern auch den Mut, meinen Partner mit teilhaben zu lassen, an meinen bisher unterdrückten, verschwiegenen Wünschen und Gefühlen. Und, nicht zuletzt, zuhören zu müssen und zu können, was eigentlich meinen Lebenspartner wirklich umtreibt. Nur so aber kann aus Ich + Ich ein Paar werden. Zwei Persönlichkeiten werden ein Paar und sollen es bleiben. Dafür brauchen wir gute Gründe!

 

Wie ehrlich und offen Paare miteinander sein können und wollen, ist sehr unterschiedlich und hängt auch viel mit der eigenen Biografie zusammen. Aber, die Beratung bei mir kann Ihnen helfen, über den einen oder anderen Schatten zu springen. Und sich damit selbst ein Stück näher zu kommen und damit auch dem eigenen Partner.

 

Ihre Martina Strauss, 1. Juni 2018

 

 

Was will "Er"? 

Brauchen Männer mehr Sex als Frauen? Fakt oder Mythos?

 

MYTHOS! Das sexuelle Verlangen gestaltet sich bei Männern je nach Lebensphase. Gleich nach der Pubertät ist das Testosteron-Level am höchsten und damit auch die Lust am größten, rein biologisch gesteuert.

 

Bei den Männern ist der Testosteron-Spiegel naturgemäß viel höher als bei Frauen, denn die Hoden produzieren mehr davon als die Eierstöcke. Und die vermehrte Ausschüttung dieses Hormons bedingt eine höhere sexuelle Bereitschaft.

 

Frauen brauchen rein zeitlich länger, um diese zu erreichen, sie müssen erst einmal "reifen".

 

Bei ihnen ist das Verlangen nicht nur biologisch bedingt, sondern wird auch durch die Erziehung beeinflusst.

 

Das sexuelle Verhalten von Frauen wird oft den Kriterien einer bestimmten Gesellschaft oder Gemeinschaft unterworfen und sie benötigen eine gewisse Zeit, um ein individuelles Empfinden zu entwickeln. Eine Frau muss erst einmal entdecken, was die Sexualität für sie bedeutet - und welchen Stellenwert sie in ihrem Leben einnimmt. Was keinesfalls bedeutet, dass Frauen weniger Sex als Männer bräuchten. Im Gegenteil: es kommt sogar oft vor, dass eine reife, ihrer sexuellen Bedürfnisse bewusste Frau öfter Lust hat als ihr Partner.

 

23. Mai 2018

 

 

 

Was will "Sie"? Fakt oder Mythos?

 

Verschwitzte Männer machen Frauen an?

 

Das ist ein MYTHOS. Auf die Hygiene muss unbedingt geachtet werden. Der Körper eines gepflegten Mannes, der gerade geschwitzt hat, riecht vollkommen anders als der, der selten gewaschen wird. Frischer Schweiß enthält mehr Pheromone und wirkt erregend. 

 

Man muss bedenken, dass der Geruchssinn von Frauen deutlich besser ist als der von Männern. Die Riechzellen verbinden sich direkt mit den Stirnlappen, wo sich Rezeptoren befinden, die direkt auf unsere Emotionen einwirken.

 

Der frische Schweiß eines gepflegten Partners kann starke positive, erotische Assoziationen und Impulse wecken. Wohingegen der Schweiß eines ungepflegten Mannes nur abschreckend wirkt.

 

Martina Strauss, 19. April 2018

 

 

 

Was will "Er"? Fakt oder Mythos?

 

Je kürzer das Vorspiel, desto besser?

 

Ein FAKT - allerdings aus Sicht der Männer. Ein unerfahrener, egozentrischer Liebbhaber, der vor allem an  s e i n e n  Spaß denkt, will sofort zur Sache kommen. Durch die Penetration kann er sofort sein Verlangen stillen.

 

Ein versierter, ja talentierter Liebhaber dagegen ist sich sehr bewusst, was für eine enorme Bedeutung das Vorspiel für das erfüllte sexuelle Erlebnis seiner Partnerin hat. Er weiß genau, dass es sich doppelt und dreifach zurückzahlt, wenn er in das Vorspiel investiert. Denn eine stark erregte Frau wird selbst aktiv und verleiht dann auch ihren sexuellen Gefühlen selbstbewusst und intensiver Ausdruck. 

 

Manchmal überrascht Frau dadurch nicht nur "IHN" sondern auch sich selbst.

 

Ihre Martina Strauss, 10. April 2018

 

 

 

Regelmäßige Gespräche über Beziehungsthemen haben einen positiven Einfluss auf die Beziehung!

 

Oben genannte Erkenntnis fanden britische Forscher, Donald Rogge und Rebeka J. Cobb, jetzt in ihren Untersuchungen heraus. Sie haben einige hundert Paare gebeten, sich drei Jahre lang einmal in der Woche gemeinsam Filme über verschiedene Beziehungsthemen anzusehen und danach über diese zu sprechen.

 

Nach drei Jahren stellte sich heraus, dass die Trennungsrate in der untersuchten Gruppe um die Hälfte niedriger war als im gesellschaftlichen Durchschnitt.

 

Machen Sie es einfach nach und reden Sie miteinander! Über andere, aber auch Ihre Beziehung.

 

Martina Strauss, 28. März 2018

 

 

 

Du bist schuld!

 

Wenn Paare mit Problemen zur Paarberatung kommen, haben sie diese meist schon eine ganze Weile. Wochen, Monate, Jahre, manchmal sogar mehrere Jahrzehnte. 

 

Eins davon heißt: "Wir können nicht streiten." oder "Wir kriegen uns immer wieder in die Wolle." oder "Täglich streiten wir uns über die immer gleichen Dinge." 

 

Manchmal sind die Themen relativ banal, so empfinden es die Paare selber, Alltäglichkeiten. Manchmal aber sind es auch ganz tiefgreifende Themen, Lebensziele, Erziehung der Kinder etc. bei denen man sich nicht einigen kann.

 

Problematisch sind interessanterweise oft nicht die Probleme selbst, sondern, dass die Paare nicht zur Lösung ihrer Themen kommen, sondern in der puren Streitphase hängenbleiben. Diese Dauerstreitereien und -nörgeleien sind natürlich anstrengend, ja nervig. Viele Frauen und Männer sind regelrecht zermürbt und wollen sich immer weniger mit ihrem Partner unterhalten. "Bringt ja doch nichts." - so ihre Meinung.

 

Und größtes Problem bei vielen Paaren ist vielleicht, dass jeder der beiden "Kontrahenten" überzeugt ist, dass natürlich der Andere Schuld ist. In jedem Fall nicht man selbst.

 

In der Paarberatung schauen wir deshalb, wie wird gestritten, wo liegen die Fallstricke, ungeeignete Strategien, wird möglicherweise einer immer laut, hektisch, ungerecht, was reizt den Einen, was den Anderen und was können wir tun, um das Streiten wieder in Verstehen des Anderen und Lösungssuche und -findung umzumünzen.

 

Streiten wird von den Meisten von uns als nicht unbedingt positiv angesehen. Weglassen sollte man es aber auch nicht, denn: Streiten kann sogar Spaß machen, klar, wenn wir Lösungen finden und vor allem, wenn wir uns versöhnen können. :)

 

Es grüßt Sie herzlich, im März 2018

Martina Strauss

 

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